Projekt Sonnendeck abgeschlossen

In zwei Beiträgen habe ich über das Schneiden von WPC-Dielen berichtet. Aber wofür das ganze? Nachdem unsere Sonneninsel den Rasen eingehen läst und das Polyrattan auch nicht besser wird, wenn es auf der Erde steht, haben wir uns eine Sonnenterrasse gebaut.

Terrasse aus WPC-Dielen mit lackierten Alublechen als Blende

In diesem Blogbeitrag zeige ich, wie ich diese Terrasse gebaut habe und welche Materialien und Werkzeuge ich verwendet habe.

Die verwendeten oder gleichwertige Materialien und Werkzeuge habe ich mit dem Angebot von Amazon (Affiliatelink) verlinkt. Mehr zu diesem Thema findet HIER.

Vorweg muss man sagen, dass unser Rasen sehr uneben ist. Ich habe den Rollrasen im Internet bestellt und er wurde bei Regen geliefert, gelagert und schließlich auf matschigem Boden verlegt. Der Rasen hat daher einige kleine Hügel, die bei einem solchen Projekt etwas Mehrarbeit bedeuten.

Da ich noch 5 cm dicke Rasenkantensteine hatte, sollten diese das Fundament für die Unterkonstruktion bilden. Zuerst wurde jedoch ein Unkrautvlies ausgelegt, damit kein Gras zwischen den Dielen durchwächst. Ich hatte noch ein Vlies aus dem Supermarkt übrig, ähnlich diesem hier.  Darauf wurden die Rasenkantensteine aus Beton verteilt. Mit der Wasserwaage, Erd- und Sandresten aus dem Garten wurden die Steine auf die gleiche höhe gebracht.

Die Unterkonstruktion, aus WPC, wurde auf die Steine gelegt. Zwischen Unterkonstruktion und Steinfundament habe ich, zum Schutz vor Staunäße, Pads aus Gummigranulat (Terrassenpads) gelegt. Hier konnte ich letzte Unebenheiten ausgleichen, indem ich 1,2 oder 3 Pads untergelegt habe. Anstelle von teuren Halterungen, habe ich die Unterkonstruktion einfach mit langen Schrauben und Dübeln auf die Rasenkantensteine geschraubt.

Anschließen wurden WPC-Dielen auf die entsprechende Länge gebracht, mehr dazu und welche Werkzeuge ich verwendet habe findet ihr in den Blog-Beiträgen hier und hier.  Mit den Halterungen, jeder Hersteller hat hier leider sein eigenes System, wurden die Dielen auf die Konstruktion geschraubt. Dabei sollten zwischen den Stäben der Unterkonstruktion max. 30 cm Abstand sein. Ich wollte sparen und habe 40 bis 50 cm Abstand gelassen. Die Dielen biegen sich schon merklich durch, daher empfehle ich sich an die Vorgaben zu halten.

Nachdem die Dielen verlegt wurden, sollten Blenden in Anthrazit die Unterkonstruktion verbergen.  Hier machte der unebene Boden große Probleme. Da die Blende links 6 cm und rechts 12 cm hoch sein musste. Man musste also anpassen können und sie sollte trotzdem wetterfest sein.

Ich habe mich dann für Winkelprofile aus Aluminium entschieden. Die lange Seite mit 137 mm habe ich dann mit der Blechschere entsprechend dem „Geländeprofil“ zugeschnitten. Löcher für die Schrauben vorgebohrt. Mit Lackspray in Anthrazit wurden die Winkelprofile lackiert. Drei bis vier Schichten Farbe sollten der Belastung gewachsen sein, was sich aber noch zeigen wird. Anschließend wurden die Profile mit schwarzen Blechschrauben montiert.

Nun fehlt nur noch ein Kantenschutz für die Ecke, an der zwei Bleche aneinander stoßen. Diesen werde ich FreeCAD konstruieren und mit dem 3D-Drucker ausdrucken. Ich werde darüber in einem weiteren Beitrag berichten.